Titel

Das Märchen vom Passiveinkommen

​...oder warum Dir ein passives Einkommen eigentlich nichts bringt.


"Klicke jetzt hier und erfahre wie Du in nur wenigen Minuten ein passives Einkommen aufbauen kannst!"

...solche Lockrufe kennen wir doch alle, oder?
Wer online unterwegs ist bekommt diese Offerten zu Hauf auf den Bildschirm gezaubert.

Ganz egal wer da nun etwas anbietet und egal wie das jeweilige Online-Geldverdien-Unternehmen auch heißt, die meisten suggerieren Möglichkeiten, sich auf einfachste Art und Weise,
ein passives Einkommen oder Residualeinkommen aufzubauen.
Meist völlig ohne jedwede Kenntnisse, also quasi schimpansensicher.
Kurz gesagt: "Einmal ein Bisschen was machen - dann "für immer" davon profitieren".
Klingt doch mächtig einfach, oder? Und genau deswegen schnappt die "Falle" auch immer wieder zu!

Jedoch genau der Satzteil "für immer" ist der erste große Knackpunkt.
Online gibt es kein für immer - zumindest noch nicht!
Ich bin mir jedoch sicher, dass es in abdehbarer Zeit Unternehmen schaffen werden,
auch über viele Jahrzehnte bestehen zu können. Selbst der Social Media Branche schenkte man am Anfang kaum Beachtung und heute sind das Dauergiganten. Ja, selbst dem Internet selber, prognostizierte man einst nur ein kurzes Leben. Und heute .....?

Die Online-Verdienstszene ist noch sehr jung und dadurch auch oft noch fehlerbehaftet.
Wenn dort etwas schief geht, ist das dann in der Regel auch kein Betrug/Scam, dass ist einfach eine unternehmerische Pionierzeit und da geht halt auch mal was in die Hose. Mit Aussagen "für die Ewigkeit", sollte man also generell immer sehr vorsichtig sein! Eins bleibt jedoch auch immer - eine Chance!
Der zweite Knackpunkt: "Ohne Kenntnisse" Das ist sogar ein ganz fataler Irrtum, wenn ich das mal so anmerken darf. Nur weil es online ist, ist es nicht zwangsläufig einfach!

Wer braucht ein passives Einkommen?

Eigentlich jeder, oder? Das gute Geld reicht bei vielen oftmals nicht bis zur Monatsmitte. Viele Menschen müssen einen Nebenjob annehmen, weil das Geld sonst, hinten und vorne nicht reicht. Noch schlimmer ist es, wenn es dann im Alter nicht reicht. Solche Tatsachen machen mich stinksauer, aber das ist ein anderes Thema.
Jedoch genau diese Not bringt einen Teil der Menschen in das Internet
und damit auch schnurstracks zu den Offerten der "Passiveinkommen" Anbieter.
Soweit, aber noch alles gut.

Nun kommt der Moment, wo jemand der zwar eigentlich kein Geld hat, aber eben Geld verdienen möchte und keinen blassen Schimmer hat, wie das eigentlich online so alles funktioniert.  Einfach hört es sich ja alles an. Was soll denn da schon schief gehen?

Die Realität zeigt jedoch gnadenlos, so einfach ist es leider dann meistens nicht.
Wer kein Geld hat, muss sich Geld beschaffen. Das geht durchaus mit Network Marketing sehr gut. Allerdings scheuen das viele Menschen aus tausenderlei Gründen.  
Also bedeutet das in der Regel; Plan B.
Ran ans Ersparte oder einfach Geld leihen (böse Falle!)
Weil, wenn man kein Geld hat, muss es ja schließlich irgendwo herkommen.

Aber Moment mal, warum brauche ich eigentlich Geld um Geld zu verdienen? 

Weil man generell nirgendwo etwas umsonst bekommt.
Bei den meisten Unternehmen muss man monetär irgendwie einsteigen,
um dann von etwas profitieren zu können. Das nennen die Meisten dann schon ihr passives Einkommen.
Je höher der Start, desto mehr "Profit".  Klingt soweit eigentlich immer noch ganz einfach, oder?
Das ist übrigens auch nichts besonderes. Geld verdient nun einmal Geld, das funktioniert seit Jahrhunderten so, aber das ist ein anderes Thema.

Es kommt also der dumme Tag-X  (muss nicht, kann aber) und es folgt DAS Horrorszenario:
Das Passiveinkommen zur Verfügung stellende Unternehmen schließt (nur als Beispiel).
Einfach so. Ende aus!
Ergo: Geld weg - passives Einkommen, selbstverständlich ebenfalls sofort weg. 

Und nun?
Das Einkommen war schneller weg als man gucken konnte, obwohl es doch z.B. 2 Jahre so gut lief
und man endlich etwas Fahrt aufgenommen wurde.
Frust macht sich breit, vielleicht Wut. Aber auf was oder wen? Wer ist schuld?
Selber ist man ja nie schuld, oder? Es sind in solchen Fällen immer die anderen. Eine eigene, schlechte Strategie stellt man ja grundsätzlich nie in Frage 😉

Was ist passiert?

Wer kein Geld hat und/oder sich weigert Geld mit Empfehlungen usw. Geld zu verdienen, startet in der Regel ganz unten in der Firmenhierarchie (übrigens egal, ob online oder offline!). Diese Möglichkeit bieten die meisten Unternehmen gönnerhafter Weise an. Für die Meisten beginnt hier die Illusion der Einfachheit. 

Prinzip Hoffnung, übernimmt das Ruder

Mit homöopathischen Mini-Schrittchen geht es dann aufwärts Richtung finanzielle Freiheit.
Alles ist im Grunde möglich, aber das benötigt eben Zeit. Unter Umständen viiiieel Zeit.
Und genau diese Zeit ist, dummer Weise, der schlimmste Gegner der noch so jungen Online-Geld-verdienen-Szene und ihren Jüngern.
Denn wenn die meisten Unternehmen so richtig Fahrt aufnehmen und schon Hinz und Kunz davon wissen, dann ist die Zeit meist schon weit voran geschritten. Die Chance, dass man kurz vor einem vermeintlichen Ende einsteigt ist groß. Muss nicht, aber kann!
Egal was man online macht: Sei von Anfang an dabei!
Das erhöht zumindest die Chance auf schwarze Zahlen ganz enorm!
Abwarten und erst mal 1 Jahr schauen, wie sich alles entwickelt, kann sehr riskant sein.
Man denke stets  an den frühen Vogel!
Der Grundgedanke -Abwarten- ist ehrenhaft, kann einen aber auch genau ins Gegenteil treiben!

Das mit dem Passiveinkommen war also ein Satz mit "X"

Dieses Szenario lässt sich übrigens immer aufs Neue wiederholen und durchleben.
Betrug/Scam usw. ist das übrigens nicht! Das ist einfach Pech. So blöd wie das klingt. Es ist einfach Pech.
Unternehmerisches Risiko, könnte man auch sagen (viele vergessen an dieser Stelle, was selbstständig etc. bedeutet).


"Wer als Nebeneinkommen, die Sicherheiten einer dauerhaften Festanstellung sucht,
ist online nicht gut aufgehoben"

Daher ist ein passives Einkommen für viele nichts wert, weil es einfach nie richtig zustande kommt!
Natürlich, ein Zusatz-Einkommen kann ja durchaus ganz charmant sein, wenn es mal um einen zusätzlichen Urlaub, oder ein paar zu bezahlende Rechnungen geht. Aber verlässt man sich nur darauf, kann die Enttäuschung am Ende groß sein.
Und mit diesen Enttäuschungen können viele nicht umgehen. Ein durchaus sicheres Zeichen, dass dieser Weg für jemanden nicht der richtige ist. Man kann jederzeit mal hinfallen. Fällt das Passiveinkommen weg, fängt man demnach wieder von vorne an. Wer unternehmerisch denkt, dem ist das jederzeit bewusst.

Vermögen statt Passiveinkommen lautet also die Devise!

Vorab: Die Themen "Geld" und "Vermögen" sind einfach nicht für jeden geeignet. Punkt!
"Alle können gewinnen, aber nicht jeder!"

Klingt jetzt irgendwie sehr hart. Ist aber so.
Das beantwortet übrigens auch direkt  die tausendfach gestellte Frage im Network:
"Wenn es doch so einfach ist, warum macht es dann nicht jeder?"
Weil es nicht einfach ist!  So einfach ist das 😉

Vermögen, dass klingt jetzt wahrscheinlich für viele direkt nach Bank, Börse, Immobilien & Co.
und sofort breitet sich eine seltsame, unbehagliche Angst aus, weil man da ja keine Ahnung von hat.
 Aha, seltsam oder? Hier hat man einen großen Respekt und online bildet sich jeder ein, alles zu können. Fehler gefunden?

Keine Angst, diese Art von Geldquellen braucht man für den Vermögensaufbau heutzutage nicht unbedingt,
dass ist die gute Nachricht. Die Kryptowelt, zum Beispie, hat ein gigantisches Chancenpotential in diese Richtung.
Die schlechte Nachricht: Nicht alle werden ein Vermögen aufbauen. Die Chance hat theoretisch zwar so gut wie jeder, aber nur ein Bruchteil wird diese Chancen selber ergreifen (...können/ wollen/ dürfen)
War so - ist so - wird immer so sein!

TIPP: Was das Thema "Vermögen" angeht,
 empfehle ich zur weiteren Vertiefung, eines meiner unangefochtenen Lieblingsbücher:

​​​​
Das Buch von Robert T. Kiyosaki ist unkompliziert und sehr verständlich geschrieben (auch als Hörbuch eine klare Empfehlung!).
Dieses Buch war für mich der Start in ein neues Denken und ist für mich immer so eine Art Startsignal für Leute, die durchstarten oder auch eben nicht.
Denn wer sich solch einer Lektüre schon kpl. verweigert, wird es mit dem Rest des Weges nicht wirklich leicht haben.
Thema Bildung und Mindset! (wichtiger als alles andere!)

Viele Beispiele dort im Buch beziehen sich auf Immobilien. Damit jedoch Geld für den persönlichen Vermögensaufbau , wie im Buch beschrieben, zu verdienen ist in Deutschland nicht ganz so easy, da man Immobilien aktuell a) nicht wirklich zum Schnäppchenpreis bekommt und b) es Regularien gibt, die das schnelle kaufen und verkaufen stark einschränken.
Daher nutzen wir die uns gegebenen Onlinemöglichkeiten (Crypto & Co.) aus.
Das Buch soll inspirieren und nicht vorbeten! Meiner Meinung nach, sollte solch ein Buch Pflichtlektüre an jeder weiterführenden Schule sein, aber das ist ein anderes Thema.

Für unsere junge "Online-Geld-verdienen-Welt" mit ihren riesigen Chancen kann das bedeuten: 

Geldbeschaffung durch (z.B.) Vollgas geben in Krypto-Networks, MLM's etc. (...funktioniert. Punkt!)
Gewinne dann natürlich nicht verprassen, sondern damit weitere gezielte Invests tätigen,
in zusätzlich Online Chancen (ICO's, Lending uvm.),
Sich selbst einige Jahre für den Vermögensaufbau Zeit geben! Die erste Provision ist nur ein Teil vom Weg, aber noch lange nicht das Ziel.
Startinvests oder zumindest Teile davon, auch immer mal wieder entnehmen, denn das gibt Sicherheit - (Break Even).
In der Zwischenzeit entstandene Gewinne wiederum reinvestieren und/oder woanders investieren
und dann quasi, einfach immer so weiter...
Aus 1000€ werden so vielleicht 2500€, aus 2500€ werden 6000€, aus 6000€ werden 15000€, aus 15000€ werden 45000€ usw. usw. usw.
So lange bis sich ein persönliches Vermögen aufgebaut hat (das ist natürlich für jeden individuell).
Dieser Prozess braucht, wie schon gesagt, viel Zeit und natürlich auch viel Geduld, Mut und Fleiß.

Am Schluss jedoch macht nur ein Vermögen wirklich unabhängig.

Weil egal was für ein Invest dann mal crasht, es schmerzt dann nicht mehr so.
Ein einfaches Passiveinkommen hingegen macht zwar vom Anfang an etwas freier, jedoch nie wirklich frei,
da man immer noch in einer Abhängigkeit ist.
Daher sollte immer ein Vermögen das Ziel sein! (...lernt man leider nicht in der Schule! )
Ein Passiveinkommen kann in meinen Augen nur ein erster Schritt sein.

Fazit:
Da passives Einkommen und Vermögen,  
beide viel Zeit, Nerven, Mut, Tränen und Geduld benötigen, 
kann man ja auch gleich mit dem Vermögensaufbau beginnen, oder?
Egal was man macht - wichtig ist, dass man was macht!

Wenn Du es wirklich ernst meinst, lies mal das Buch. Mach Dir persönliche Gedanken für Deine Umsetzung. Arbeite an Deinem Mindset. Schließe Dich Personen an, die sich in der Branche auskennen. Habe keine Angst vor Rückschlägen und habe die "Eier" ein paar Jahre an Deine Grenzen zu gehen und zu ignorieren, was Dein persönliches Umfeld Dir rät, bzw. wovon es Dir abrät. Vergiss nie, niemand in Deinem Umfeld ist wirklich daran interessiert, dass Du es schaffst - Frag Dich mal warum.

Richte Deinen Fokus neu aus und zieh es durch.
Am Ende wirst Du es sicherlich nicht bereuen!

Denk mal drüber vor 😉

Herzlichst
Michael Herrmann


 

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