Selbstwertgefühl vs. Depression

Das Selbstwertgefühl ist DAS psychische Fundament schlechthin, denn…..  

… ein Mensch beginnt sehr früh sein Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Wie man sich als Kind fühlt, hängt oft davon ab, welche Form von Unterstützung und Wertschätzung man erhält.
Kinder, die man ermutigt, ihr Bestes zu versuchen und aus ihren Fehlern zu lernen, haben natürlich ein weitaus bessere Chance, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln,
als Kinder, die ständig kritisiert und heruntergeputzt werden. Unser Sozial- und Bildungssystem ist mittlerweile leider auf letzteres ausgelegt
und haut gerne in jede negative Kerbe. Immerwährend werden nur die Fehler rot markiert, jedoch nie in „grün“was schon gut klappt.
Man wird darauf programmiert, das Fehler und Schwächen schlecht sind.
Der Fokus liegt demnach konsequent auf dem Negativen. Dabei sollte die Devise doch eher heißen:“ Stärken stärken und Schwächen schwächen.“
Leider wird es stets genau anders herum gehandhabt.

Ständig kritisierte Menschen werden, über kurz oder lang, damit anfangen an ihren eigenen Fähigkeiten zu zweifeln und sie werden auch später als Erwachsene wenig Lust verspüren,
neue Dinge zu probieren, schon einfach aus der erlernten Angst vor dem Versagen heraus. Dies ist meiner Meinung nach eine weitreichende Katastrophe und spiegelt sich später in 
vielen Facetten des Lebens wieder. Ein kluger Kopf sagte mal: „Kinder die nichts dürfen, werden zu Erwachsenen die nichts können.“ – Da steckt viel Wahrheit drin.

Bei Teenagern kann das Selbstwertgefühl eine komplette Verwandlung durchlaufen.

Manche fühlen sich sehr seltsam, sobald ihr Körper beginnt, sich zu verändern. Der körperliche Aspekt alleine wäre schon Herausforderung genug, jedoch fangen sie auch an, sich in der Anwesenheit anderer Menschen nicht mehr wohl zu fühlen, und das durchaus für eine lange Zeit. Die Phase der Selbstfindung beginnt.
Manche bedienen dagegen beliebte Rollenmodelle in ihrer Gruppe und genießen die Aufmerksamkeit, was für sie natürlich in einem sehr gesunden Selbstwertgefühl resultiert.
Mehr noch entwickelt sich auch das Selbstwertgefühl der Personen um sie herum positiv, je mehr ihr eigenes Selbstwertgefühl wächst. Dieses Gruppendynamik ist erstaunlich.

 

Es ist erschreckend, wie viele Erwachsene später unter einem schwachen Selbstwertgefühl leiden.

Sie haben sich irgendwie schon immer so gefühlt oder tun es aufgrund von etwas, das in ihrem Leben passiert ist.
Arbeitsplatzverlust, Scheidung oder einfach Leben im allgemeinen „Hamsterrad“ können dazu führen, dass jemand sein Selbstwertgefühl verliert.
Aber meist liegen hier wieder Dinge zu Grunde, die weiter zurück liegen. Ein böser Satz in der Kindheit oder dem Jugendalter kann ausreichen, um den Glaubenssatz eines Menschen nachhaltig, negativ zu beeinflussen. Dieser Tatsache sind sich vor allem junge Eltern und leider auch viele Lehrer & Co. nicht bewusst.
Erwachsene sind übrigens weitaus weniger gewillt, Veränderungen hinzunehmen, je älter sie werden.
Das kann zu inneren Zweifeln an den eigenen Entscheidungen und einem gestörten Selbstbild führen. Eine Kettenreaktion, könnte man sagen.
Und was tun die meisten Erwachsenen zur Kompensation? Richtig, konsumieren. Mein Haus, mein Auto, mein Boot ……

Ändern tut das trotzdem nichts! Leider hat gesellschaftlich kaum einer Interesse, daran etwas zu ändern. Ein Schelm, der böses dabei denkt.

Es kann schwierig sein, Selbstwertgefühl aufzubauen, aber man MUSS ganz einfach hart daran arbeiten.

Das unbequeme daran: Du musst das, wohl oder übel, selber tun.
Während du das tust, wirst du dafür mehr und mehr Vertrauen aufbauen und nach einer gewissen Zeit spürbare Erleichterung bemerken. DU bist besser als Du glaubst!
Die größte Herausforderung dabei ist, deine Energien optimal zu kanalisieren und deine Perspektive zu ändern.
Du musst dir angewöhnen, positiv zu denken und nach den guten Dingen im Leben Ausschau zu halten, auch wenn es manchmal gar nicht positiv aussieht.
Alles hat seine guten Seiten und das wird helfen, vieles besser zu verstehen. 
Anstatt dir darüber den Kopf zu zerbrechen, was Menschen an dir nicht leiden könnten, konzentriere dich auf die Dinge, die du ihnen anzubieten hast.
Fakt: Die Wahrscheinlichkeit ist sogar sehr hoch, dass die Fehler, die du in dir siehst, von anderen gar nicht so wahrgenommen werden. DU bist besser als Du glaubst!
Schenk dir die DIR zustehende Aufmerksamkeit. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben – nur DU, niemand sonst!

 

Wir tendieren nämlich sehr stark dazu, mehr über die Bedürfnisse unserer Familie oder Freunde nachzudenken, als über uns selbst.
Falls du über dein Aussehen besorgt bist, änder, was du nicht magst. Style Dich um.
Ändere deine Frisur oder deinen Kleidungsstil, falls du denkst, dass der bisherige dich nicht gut aussehen lässt.
Oder fange an Sport zu treiben, falls du dich zu dick oder schwach fühlst.

Du brauchst dich nicht schuldig zu fühlen, weil du Zeit und Geld darauf verwendest, dich gut zu fühlen.
Ganz im Gegenteil – das ist Dir gegenüber sogar Deine verdammte PFLICHT!
Wenn Du Bock auf etwas hast – MACH ES!

Im Gegenzug kann mangelndes Selbstwertgefühl sogar zu Depressionen führen!

Viele Experten sind heute der Überzeugung, dass ein geringes Selbstwertgefühl direkt mit Depressionen verbunden ist.
Das ergibt sich aus vielen Studien in psychologischen Praxen und Kliniken.
Es ist oft das gestörte Selbstwertgefühl, das einen Menschen dazu bringt, sich aus vielerlei sozialen Situationen zurückzuziehen.
Es kann auch dazu führen, dass sie Beziehungen abbrechen. Sie können z.B. zur Überzeugung gelangen, dass niemand so Wunderbares wie ihr Partner, sich ernsthaft um jemanden wie sie kümmern würde und daraufhin die Beziehung beenden. Oder sie schubsen ihren Partner solange herum, bis dieser die Beziehung beendet.
Dieses Szenario bestärkt dann wiederum ihre Überzeugung, nicht gut genug für andere Menschen zu sein.

Es ist eine große Menge an verlässlichen Informationen verfügbar, die nahelegt, dass der Grund für die heutzutage hohe Verbreitung an depressiven Erkrankungen in der Gesellschaft, unter Kindern und Jugendlichen in schwachem Selbstwertgefühl gründet. Das ist auch der Grund, warum Selbstwertgefühl ein großes Thema an Schulen sein sollte, besonders da wo die äußeren Lebensumstände der Kinder alles andere als einem gesunden Selbstwertgefühl zuträglich sind. Dabei geht es oft darum, den Schülern beizubringen sich selbst zu beobachten und sich selbst eine Stimme zu geben. Gerade Jugendliche tendieren nämlich häufig dazu, sich selbst danach zu beurteilen, wie andere sie sehen, bzw. was sie glauben, wie sie von anderen gesehen werden.
Auch das führt zu einem Problem, dass wir nur zu gut aus der Erwachsenenwelt kennen.

Denn, vor allem Erwachsene können von einem schwachen Selbstwertgefühl und daraus resultierender Depression betroffen sein.

Und tatsächlich, reicht die Geschichte der wiederkehrenden depressiven Anfälle tatsächlich bis in die Pubertät zurück. Untersuchungen an Gruppen von Erwachsenen mit Depressionen haben ergeben, dass sie sich am wenigsten Wert fühlen und am negativsten über sich denken, wenn eine depressive Episode ihren schlimmsten Höhepunkt erreicht.
Aufgrund der Verbindung zwischen Depressionen und gestörtem Selbstwertgefühl, wird von Ärzten zunehmend auf Therapie anstatt Medikation gesetzt. In vielen Fällen kann eine Therapie, z.B. eine Verhaltenstherapie, das Problem auf ein erträgliches Maß lindern. Manche Dinge könne die Probleme sogar ganz lösen, dafür muss man aber offen sein, für Dinge die womöglich weit über den eigenen Horizont hinaus gehen. In manchen schlimmen Fällen müssen dann schon Medikamente verabreicht werden, allerdings ist die Sache dann wirklich nicht mehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Fatale daran ist nämlich, dass Medikamente ja nie die Symptome heilen.  Hier muss man tief im Inneren wühlen. Leider wird heutzutage immer schneller zur „rettenden“ Medizin gegriffen. Ja, auch schon im Jugendalter bekämpft man ADHS gerne mal medikamentös. Hm, „bekämpfen“- „Medikamente“ – da wird doch kein System hinter sein ? …..oder?

Denk immer daran – DU bist besser als Du glaubst!

… oder wie denkst Du über Dich? 

 

Liebe Grüße

Micha

 

About the Author

Hey, ich bin Michael und begrüße Dich auf meinem Blog. Ich bin ein technikbegeisterter Mittvierziger mit Spaß am Reisen, vielen guten Ideen, ausschließlich positiven Gedanken und ein riesiger Fan von Persönlichkeitsentwicklung/ Mindset & Co. Ich gehe durch's Leben mit extrem viel Humor und mit großem Interesse an Crypto & Co. Seit knapp einem Vierteljahrhundert bin/war ich ganz klassisch im Außendienst, mit allem drum und dran, immer an erster Front unterwegs gewesen. Also definitiv höchste Zeit, mal wieder einen neuen Abschnitt des Lebens zu beginnen und wieder einmal alles radikal zu verändern. Nach dem erneuten Sprung ins eiskalte Wasser heißt es nun: "Der Weg ist das Ziel!" Vielleicht bist Du auch ein Reisender (?) - und möglicherweise reisen wir gemeinsam ein Stück.

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