Leader oder Drücker?

Leader oder Drücker?

Gibt es einen Unterschied zwischen Leadern und Drückern?
Und wenn ja, was unterscheidet die beiden?

 

Grundsätzlich ist es schon einmal der Start, wie man mit den beiden „Spezies“ in Kontakt kommt,
der eine große Rolle spielt.
Während der Leader etwas hat, was auch für andere nützlich sein kann, stellt der Drücker erst einmal
das in den Vordergrund, was ihm persönlich am meisten Profit einbringt.

Zu dem einen kommen die Leute aus Interesse. Der andere sucht Opfer!

Der Leader öffnet eine Tür und hilft dem Partner hindurch, begleitet ihn vielleicht noch ein Stück wenn nötig
und leitet, führt und coacht dann eher aus der respektvollen „Ferne“. Fokus ist immer das Vorankommen des Partners,
sodass dieser, mit seinen Mitteln einen maximalen Erfolg einfahren kann. Alles was der Partner tut ist freiwillig
und geschieht mehr oder weniger aus eigenen Antrieb heraus. Natürlich gibt ein Leader auch mal einen kleinen Schubs.

Drücker „pushen“ Menschen in etwas hinein, was sie manchmal gar nicht verstehen oder noch gar nicht wollen.

Mit Druck und „tollen“ Offerten („nur heute“, „Du bist bekloppt wenn Du jetzt nicht …“)
wird ein neuer Partner „zu seinem Glück“ quasi eher gezwungen.
Was hierbei entsteht ist eine Begeisterung, ein Rausch für die erste Woche, gefolgt von einer gnadenlosen Talfahrt der Gefühle.
Es kommt schnell der Punkt, wo sich der neue Partner fragt: „Will ich auch so sein?“ -„Kann ich überhaupt so sein?“-
„Scheisse, das schaffe ich ja nie“ und dann schlussendlich, wenn es in die Hose geht: „Alles Betrug, ich mache sowas nie wieder“.
Was folgt ist meist die völlige Resignation. Grund: Der Partner wurde überredet. Das geht bekanntlich in keiner Lebenslage gut!
Es funktioniert also alles nicht wie versprochen und der Drücker (jetzt kommt das Gemeine an der Sache)
will mit einem solchen „Waschlappen“ plötzlich nichts mehr zu tun haben. Macht ja unnötig Arbeit.

Händeringend sucht man jetzt noch einmal Rat bei anderen Leadern, aber die weisen einen dann (logischer Weise) meist zurück.
Traurige Realität würde ich mal sagen.

Ich habe folgendes schon selbst erlebt.
Andi K. hat Interesse an einem Onlineeinkommen. Alles wird seriös und ehrlich besprochen.
Dennoch Andi K. ist zweiflerisch aber auch gierig nach einem schnellen Einkommen. Ich mache deutlich,
dass es auch online kein schnelles Geld gibt. Das wollte Andi K. nicht hören.
Nach ein paar Tagen ein weiteres Gespräch. Seltsames Gestammel von Andi K.
Andi K. hat sich bei einem Herrn XY eingeschrieben. Er hat ihm versprochen, ihn ganz groß raus zu bringen.
Er baue für und mit ihm ein riesen Team auf. Ich müsse doch entschuldigen, dass man bei solch einem Angebot
nicht nein sagen könne. Vor allem nicht als Anfänger usw. – Ich sage: „Hey Mann, kein Stress, das ist ein freies Land“

Drei Monate später eine FB Messenger Nachricht von Andi K. – „Hallöle. wie geht’s Dir?“ usw.
Schon ist klar, da stimmt was nicht. Ein paar Nachrichten später ist klar, absolut NICHTS ist von den Versprechen
des Herrn XY eingetreten. Nach dem Registrieren, gab’s ein paar Mails und das war’s.

Schließlich kam die Frage, die dann immer kommt:
„Wie können wir beide denn jetzt gemeinsam Vollgas geben?“ – „Du musst mir unbedingt jetzt helfen!“
Ähm; *reusper*, wir? ich muss?  Wende Dich damit bitte schön wieder an deinen Super-Sponsor-Drücker! …und Tschüss!

Krass, oder? Das ist nicht erfunden. Schon exakt so erlebt!

Ein guter Leader zeigt die Vorteile, die Chancen und Möglichkeiten eines Bizz, verspricht aber keine Resultate!
Entscheidet nun jemand aufgrund dieser Tatsache ein Business zu starten, dann ist er sich der Konsequenzen voll bewusst.
Er handelt freiwillig (das macht sehr viel aus).
Im Dialog mit dem Leader kann sich der neue Partner auf unterschiedlichste Art und Weise entfalten.
Dazu braucht es Begeisterung, keinen Druck 😉

Wird ein neuer Partner hingegen in ein Business „gedrückt“ sieht das Ganze schon anders aus.
Hier gibt es unmittelbar eine zu hohe Erwartungshaltung, die wie Damokles Schwert über allem schwebt.
Wird diese Erwartung nicht befriedigt, steht das ganze Unterfangen schon auf Messers-Schneide.
Aber auch noch weitere Faktoren spielen eine leider meist eher negative Rolle:
– unheimlicher Druck vom ersten Tag an. ICH MUSS!!
– der Partner daheim lässt sich überhaupt nicht begeistern und erdet gnadenlos.
– Freunde und Bekannte reagieren allergisch
– Ein schneller ROI ist nicht in Sicht

Zwar wird es auch auf dem „galanten“ Weg Hindernisse gaben, aber in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft.
Sehen Lebenspartner, Freunde, Kollegen usw. erst einmal die ersten kleinen Ergebnisse,
werden auch hier ganz von alleine weitere Partner entstehen. Fair, seriös, langfristig.
Mit einem guten Leader kann man gemeinsam wachsen. Ehrlichkeit und Geduld haben am Ende stets die Nase vorn.
Ein Drücker zwingt nur seine Methode auf. Duplizierbar ist beides!
Wer also in ein Geschäft einsteigt und vor hat ein Team aufzubauen,
sollte sich definitiv und ehrlich einmal selber die Frage stellen:
„Was will ich selber mal für eine Führungskraft sein?“  Leader oder Drücker?

 

In diesem Sinne, bleibt inspiriert

Euer

Micha

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