Hamsterrad? Was soll das sein?

… „Entkomme jetzt auch Du dem Hamsterrad“

So oder so ähnlich lese ich tagtäglich die kunterbunten Business Offerten auf Facebook & Co.
Fragt man mal genauer nach, können die meisten einem gar nicht sagen was das Hamsterrad überhaupt ist.
„Hamsterrad“ ist wohl so ein Wort, dass gerade im Online- Marketing aktuell wohl sehr trendy ist.
Alle sind drin und alle wollen raus. Aber wie kommt man eigentlich rein?

Kann es sein, dass die meisten Menschen damit einfach nur den Alltag meinen?

Also aufstehen, arbeiten gehen, den Alltag bestreiten und sich wieder hinlegen (?)
Aber sorry, das ist für mich kein Hamsterrad. Das ist einfach nur stinknormale, tägliche Routine.
Der ewige, mehr oder weniger farbenfrohe Alltag. Sicherlich ein Bestandteil des Hamsterrades, jedoch nicht mehr.
Einen besonders grauen Alltag kann man dann sicherlich auch Hölle nennen (nein Kinder, die gibt es nicht wirklich!)
aber das passiert im Kopf eines jeden selbst. Oder auch nicht 😉
Das Hamsterrad empfindet folglich jeder anders, aber war es das dann schon?

Das marketingtechnisch, aktuell so heißgeliebte Hamsterrad ist jedoch wesentlich komplexer.

Was damit eigentlich gemeint ist, fängt schon früh an und zwar in der Schule.
Lerne und sei gut in der Schule damit Du später einen guten Job bekommst und Du viel Geld verdienen kannst.
(Betonung liegt hier natürlich auf „kannst“!)
„Sei artig und folgsam“, „passe Dich an“. „Tanze nicht aus der Reihe“, bleib immer auf dem Teppich“, „hör auf zu spinnen“ „riskiere nichts“
„pass auf, das nichts passiert“ uvm.
Alles bekannte „Scheißhausparolen“ die im Grunde mehr schaden als nützen.

Wem bringt die brave Befolgung dieser Pseudoratschläge was? Richtig, einem selbst am wenigsten. Aber „dem System“ sehr viel!
OK, an dieser Stelle muss man sagen, dass die Meisten die solche Sprüche raushauen, das nicht böse meinen.
Sie haben es selber nicht anders gelernt. Das ist so über die Generationen weitergegeben worden. Bei mir in der Familie war das nicht anders:

1991 – Abfahrt mit den Kumpels zu Rock am Ring. Meine Mutter ruft noch: „…und das bloß nichts passiert!
Na, schönen Dank auch. Was soll ich bitte am Ring wenn nichts passiert 🙂
Tja, der Fluch der vererbten Floskeln 🙂   =Mindset = anderes Thema 🙂

Aber zurück zum Hamsterrad.
In der Schule wird man also für’s große System „geschmiedet“. Weniger gefördert, eigentlich mehr geformt.
Groß- ,Weit- ,Quer- und  Andersdenker sind von der ersten Klasse Grundschule eigentlich nicht wirklich erwünscht.
Ihr Kind ist ja so extrem lebhaft„. „Hat Ihr Kind nicht evtl. ADHS?“ Mensch, was für ein Zufall, da gibt es doch ein tolles Medikament gegen….

Kinder lernen in der Schule neben den wichtigen Grundthemen, den ganzen Füllstoff, den sich ein antiquares Gremium einst ausdachte.
Auf was es wirklich ankommt wird verheimlicht, bzw. einfach nicht unterrichtet.
Würde man das lehren, ginge am Ende ein großer Systemplan nicht mehr auf!

Nach Schule, Ausbildung/Studium usw. folgt dann endlich der „sichere“ Job, mit geregeltem Einkommen, Auto, Haus, Urlaub usw.
OK, sicher ist ein sehr dehnbarer Begriff. Aber wir wissen was gemeint ist 😉

Jetzt wäre der erste richtige Zeitpunkt, dem Hamsterrad den ersten großen Knüppel in die Speichen zu hauen.
Lernen und ausbilden sind wichtig, keine Frage.
Das seltsame Bildungssystem im Lande, will ich an dieser Stelle auch nicht weiter thematisieren.
Würde der frisch ausgebildete, „gebackene“ Arbeitnehmer-Sklave JETZT anfangen die ersten Rücklagen zu bilden, wäre ein sehr wichtiger Schritt getan.
Aber nein, die erste Kohle lockt und dann: „Hallo Konsum!“. Mir ging es hier nicht anders!

Jetzt muss das verdiente Geld für Miete, Auto, Lebensunterhalt, Hobby und Konsumgüter herhalten. Puh! – ganz schön knappe Kiste!
Egal, es gibt ja den Dispo und ne Kreditkarte gibt es ja auch schon.
Geld zurück legen etc. gilt jetzt eher als uncool.
Wer dennoch (meist durch Druck der Eltern) seinen Bankberater der Vertrauens fragt,
bekommt einen gammelig, niedrig verzinsten Sparvertrag etc. auf’s Auge gedrückt.
OK, besser wie nix (..aber halt auch nicht viel)

Ich kürze das Ganze an dieser Stelle mal ab. Jeder versteht wohl genau was ich meine.
Mehr Konsum-Druck, erzeugt einen stetigen Mehrbedarf an Geld.
Fließt mehr Geld (Karriere, Jobwechsel, Beförderung etc.) in die Haushaltskasse, wird aber auch direkt wieder mehr ausgegeben.
Was mit Handy, Laptop, Klamotten & Co. beginnt, geht später mit Haus, Auto, Urlaub, Protz & Co. weiter (…der Nachbar hat aber).
Jetzt dreht sich die Spirale im ganz großen Stil.
Das ist übrigens dann auch damit gemeint wenn einer sagt:
Von innen sieht das Hamsterrad wie eine Karriereleiter aus.

Das ist es also – DAS HAMSTERRAD und nun ist es erwachsen geworden.
Egal wie schnell man strampelt, rennt und ackert – das verflixte Hamsterrad dreht sich immer gleichmäßig mit.
Teufelskreis, wäre übrigens auch ein recht guter Name
und das diese Situation den Alltag schrecklich werden lassen kann, ist auch gut vorstellbar.
Viele finden zu Lebzeiten keinen Ausweg aus dieser Situation. Ich finde das sehr gruselig.

Daher ist es auch mit einem Nebenjob nicht wirklich getan. Das Geld ist ja meist trotzdem weg!
Nur die konsequente Erschaffung von Dingen die Geld „erzeugen“ bringt einem langfristig den Ausweg aus „dem Hamsterrad“.
Wer das nicht mit Sinn und Verstand angeht, seine Hausaufgaben macht, finanziell dazu lernt usw.
wird auch jegliches Nebeneinkommen/Zusatzeinkommen/Residualeinkommen (wie auch immer das Neudeutsch genannt wird),
ebenfalls wieder verpuffen lassen. Hier müssten eigentlich die Schulen schon ansetzen!

Es gibt dutzende Bücher zu diesem Thema, die den Leser aber immer wieder vor die elementare Frage stellen: „WIE kann ICH das umsetzen?

Denn in den meisten Büchern geht es um Investments, in Aktien oder Immobilien.
Das ist in Deutschland, gerade mit Immobilien, nicht mal eben mit 10.000€ etc. getan.
Da kommt nicht viel bei herum. Da müsste man bei einer Versteigerung schon großes Glück haben.
UND es fehlt den Meisten auch einfach der Mut und das Wissen dazu. Wie auch? Das wurde ja nie gelernt!

Aber dem Internet sei Dank, ist es heute relativ einfach, z.B. mit einem angesparten Puffer von z.B. 5.000 – 10.000€
in 2 – 3 Jahren finanziell, völlig unabhängig zu sein! Ja, richtig gelesen – das geht!

Viele Online Geschäfte offerieren diesen Erfolg zwar bereits mit Einsätzen von 100-200€ auch. Das ist jedoch für mich Augenwischerei.
Rechnerisch geht das zwar „irgendwie“, aber die nötige Geduld und Disziplin haben die Meisten schlichtweg nicht!
Und mit Network (Teamaufbau etc.) wollen viele, vor allem im deutschsprachigen Raum, nichts zu tun haben.
Es zu wagen ist dennoch mehr, als die breite Masse bereit ist zu wagen!
Das muss ich an dieser Stelle dann mal anerkennend erwähnen.

Natürlich gibt es online sehr viel Licht und sicherlich ebenso viel Schatten, aber mal ehrlich: Wo ist das denn nicht so?
Die Online-Welt bietet Möglichkeiten, die sich vor 5-10 Jahren noch niemand vorstellen konnte
und da das Internet so „ungreifbar“ ist, sind viele Menschen von diesem Wissen auch noch weit entfernt.

Alleine das Thema Bitcoin ist heutzutage extrem interessant. Davor sollte niemand die Augen verschließen.
Hier gibt es z.B. die Investitionsmöglichkeiten, die vor wenigen Jahren überhaupt nicht denkbar gewesen sind,
um das zu erreichen, was man sonst nur in den bereits angesprochenen Büchern liest.
Heute kann es damit tatsächlich jeder schaffen. Ein guter Weg wird z.B. HIER beschrieben.

FAZIT:
Nie war die Zeit besser und die Chancen größer, sich finanziell sicher Richtung Unabhängigkeit zu bewegen.
Man muss nur einmal ins Handeln kommen und es einfach TUN
Mit immer nur neuen Nebenjobs etc. kommt keiner zum Ziel!

Nikolaus Enkelmann, ein Mann den ich sehr verehrte (er ist leider im Juni 2017 von uns gegangen) , hatte immer das folgende Motto:

„wünschen – planen – wagen – siegen“

In diesem Sinne, viel Erfolg beim verlassen des Hamsterrades 😉

 

Herzlichst

Michael [Micha] Herrmann

 

!ÜBRIGENS!

Ein absoluter Buchtipp zu diesem Thema ist dieses hier:

 

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2 Kommentare auf "Hamsterrad? Was soll das sein?"

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Tom
Gast

Absolut richtig Micha. Du schreibst nieder was viele denken. Schon daran zu denken, dass es noch anderes gibt als alles „normale“ ist schon der erste Schritt Richtung Freiheit.

Viel Glück und Erfolg weiterhin.

Florian
Gast

Groß- ,Weit- ,Quer- und Andersdenker sind von der ersten Klasse Grundschule eigentlich nicht wirklich erwünscht.
“Ihr Kind ist ja so extrem lebhaft“. “Hat Ihr Kind nicht evtl. ADHS?” Mensch, was für ein Zufall, da gibt es doch ein tolles Medikament gegen….
na super! genau das was mir passiert ist!

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