Das Märchen vom SPILLOVER

„…ernte auch Du jetzt massiven SPILLOVER!“

… sei dabei und profitiere ganz ohne zu sponsern
… Deine Matrix füllt sich von alleine… (… bla,bla – bla,bla)

So oder so ähnlich klingen die vielversprechenden Spillover-Schlachtrufe moderner Online „Werde-Reich-Anbieter“.

Wenn solch ein Unternehmen mit dem verheißungsvollen Lockruf „Spillover“ (ganz neu) startet, funktioniert das Ganze auch oft, zumindest eine Zeit lang.
Jedoch mit zunehmendem Alter, nimmt die Dynamik solcher Geschäftsideen ganz rapide ab.
Oftmals schon nach nur wenigen Wochen, ja sogar nach wenigen Tagen.
Aber warum ist das so?

Wie jedes Unternehmen dieser Welt, hat auch das potentielle, neue Unternehmen stets eine Pyramidenform.
Logisch! Also oben der CEO/Gründer/Founder. Darunter seine Firstline, dann darunter deren Firstliner usw.
Vom Prinzip her noch alles ganz OK, denn wie Du sicherlich weißt, ist jede Unternehmung dieser Welt ein Pyramidensystem. Sogar jede Institution, jede Regierung usw. – Glaubst Du nicht? Mal es einfach mal auf.
OK zugegeben, bei einer „Ich-AG“ ist das mit der Pyramide natürlich so ne Sache 😉

Aber wieder zurück zum Thema. Das System, das gigantischen Spillover (Überlauf, Ausschüttung) verspricht startet also an einem Tag X.
Am Beispiel einer 2er Matrix (nur als Beispiel) bedeutet das folglich, das sich die ersten Reihen natürlich extrem schnell füllen (1. Reihe = 2 | 2.Reihe = 4 | 3. Reihe = 8 | 4. Reihe = 16 | 5. Reihe = 32 usw. usw.)
Soweit klar. Oder?
Eine Top Firstline (also die/der ganz oben) flutet spielend die ersten Reihen ganz alleine.
Wer da in den Genuss gekommen ist, z.B. in der 5. oder 6. Reihe zu „sitzen“ partizipiert tatsächlich kurz vom Spillover.
Dort an der Spitze wird immer Gas geben und „tadaa“, dass System läuft. Der Spillover ist mörderisch 🙂

Aber 6 Wochen später, physikalisch hundert mögliche Reihen unter dem CEO, ist die Breite der Matrix schon derart gigantisch, das die dort „sitzenden“ Partner keinen großen Spaß mehr haben. Bis der Spillover von Links nach Rechts durch die Breite gewandert ist dauert es unter Umständen Ewig. Spillover ist dann meistens eher Zufall oder bleibt ganz aus. Bis der Spillover also von links nach rechts durch ist, hat derjenige  ganz rechts keine Lust mehr. Das geht dann plötzlich ganz vielen so und das System steht auf der Bremse

.spillover-schampus

Wenn es stockt, kann und soll dann plötzlich jeder GAS geben – Plötzlich heißt es „...von nix kommt nix!“ usw.
Und „jeder ist doch für sein Business verantwortlich“. „Das müsst ihr doch mal verstehen!“ „Bla Bla Blubber“
Ach echt (?!) – gelockt wurde aber doch mit massivem Spillover! Für’s nix tun! 🙂 Und jetzt soll man was tun? 🙂

Die meisten sind doch überhaupt nur wegen dem Spillover gekommen !!!

Wer bitteschön soll denn bei solch einem „Lockangebot“ mitmachen, als diejenigen die eigentlich nie vorhatten,
je etwas in einer solchen Matrix zu tun (außer ein paar ewige Enthusiasten).
Solche Offerten locken doch zu 90% nur Trittbrettfahrer an. Die 10% die etwas tun, reißen das Ruder irgendwann nicht mehr rum. Fakt!
Hier passt der Spruch: „Die Geister die ich rief!“ 90% der Partner hatten demnach nie vor etwas zu tun!
Jeder verlässt sich darauf, dass er für nix, ganz viel abbekommt! Jeder verlässt sich auf den Anderen.

DAS FUNKTIONIERT NICHT! Aufwachen!

 

In guten Matrixsystemen kommt es logischer Weise immer mal zu Spillover, dass ist ein sehr schöner Nebeneffekt der Sache, aber ich finde es persönlich nicht gut, den Spillover als ausschließliches Alleinstellungsmerkmal zu bringen.

Das Ganze ist doch auch für das jeweilige Unternehmen nichts!
Erstens nicht sehr seriös und zusätzlich eine Downline gefüllt mit inaktiven Spillover-Zombies.
Na dann: „Herzlichen Glückwunsch!“
Die Langlebigkeit ist hier vernichtet, bevor alles richtig begonnen hat.

Manche Unternehmen haben durchaus gute Ideen,
aber mit dem „Spillover Märchen“ geht definitiv mehr kaputt als es nützt.

Da jedes neue Geschäft doch auch immer wieder mit einer Investition verbunden ist, sollte man wählerisch sein, was solche Lock-Systeme betrifft. Denn…

…wer nicht sponsern will oder kann, wird auch mit Spillover nicht glücklich!

Selbst wenn man die „Early Bird“ Chancen, der aus dem Boden sprießenden Unternehmen, genutzt hat und man  in den ersten, oberen Reihen mitmischen darf, ist das noch lange kein Garant für nachhaltige Freude. Was nützt denn eine Struktur voll inaktiver „Schmarotzer“? Sorry, so funktioniert das auf lange Sicht nicht!

Wer etwas startet und nur auf Spillover hofft, hat meines Erachtens auf Sand gebaut.
Und wer immer auf jeden neuen Hype aufspringt, hat am Ende weniger als zuvor.

 

turn_on_off_brain_anim_500_clr_16743

„Gier frisst Hirn“ und  „Hin und her, macht Tasche leer“
 -Da ist leider echt was dran!
Viel zu schnell ist der „Raffgier-Schalter“ umgelegt und das Drama nimmt seinen Lauf.

Wer neu ist, in der Online-Welt, sollte sich demnach erst einmal ein Business aussuchen, das er zur Not auch ganz alleine ohne Partner betreiben kann. Also wo verdient wird – ohne Abhängigkeiten!
Der Teamaufbau kann dann langsam, mit Sinn und Verstand, nachträglich kommen.
Starten – lernen – expandieren. Alles mit Spaß und Geduld. Dann wird das was.

Ein sehr gutes Beispiel für einen guten Start in das „Online Geld verdienen“ findest Du HIER

Bei Fragen, melde Dich einfach bei mir.

Herzlichst

Micha

Leave a Comment: